Pädagogisches Konzept

Wir wollen weder den Lehrern noch dem/der zukünftigen Schulleiter/in vorgreifen. Das Kollegium wird seinen eigenen Weg finden, eine großartige Schule in Speicher aufzubauen.

Als Vorbild dienen uns, unter anderem, drei genossenschaftlich getragene Schulen nahe der hessischen Grenze, in der Region zwischen Koblenz und Limburg. Uns haben diese Schulkonzepte überzeugt und motiviert, ein Gymnasium nach diesem Vorbild in Speicher zu errichten. Alle drei Schulen legen verstärkt Wert auf die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Schülers (dort nennt man sie „Lernende“). Man kann im direkten Umgang miteinander spüren, dass den Lehrern jeder einzelne Schüler als Mensch wichtig ist. In diesem Umfang kann das keines der übergroßen Gymnasien in der Region leisten.

Ein wichtiger Aspekt sind auch die Werte, die weit über den üblichen Schulkanon hinaus, vermittelt werden sollen. Gemeinsinn, Eigeninitiative, ein Verständnis der Natur, der respektvolle Umgang miteinander und natürlich der Wert von Wissen werden gezielt vermittelt. All das schafft ein Schulklima, an dass sich die Schüler sicher auch in vielen Jahren noch gerne zurück erinnern. Uns hat das sehr beeindruckt. Eine solche Schule wünschen wir uns für die Region.

Eckpunkte

  • G8 Gymnasium, das heißt Abitur nach 12 Schuljahren
  • zwei Klassen je Jahrgangsstufe
  • Klassengröße maximal 26 Schüler (d.h. maximal 416 Schüler insgesamt)
  • Verpflichtende Ganztagsschule. Qualifizierte Betreuung garantiert von 7:15h-16:00h (freitags 7:15-13:00h). Keine Hausaufgaben in der Familie, nur Vokabeln müssen abends gelernt werden.
  • Betreuung der Kinder zu jedem Zeitpunkt durch ausgebildete Lehrkräfte (auch Mittagsessen, Arbeitsgemeinschaften, Lernzeit)
  • Kein Unterrichtsausfall. Fachkonferenzen und Fortbildungen der Lehrer nur in den Ferien, kranke Lehrer werden nicht „vertreten“ sondern durch Mehrstunden in einem anderen Fach ersetzt.
  • Internetfähige elektronischen Tafeln, es gibt keine klassischen Tafeln mehr (sehr gut bei Krankheit, da die Tafelanschriften elektronisch abrufbar sind)
  • Jeder Schüler besitzt ein einfaches Laptop, welches von der Schule aktualisiert und gewartet wird. Dieses Laptop wird von den Eltern in kleinen Raten erworben und nur in der Schule genutzt.
  • Eltern werden via Elektronischem Klassenbuch tagesaktuell informiert.
  • Unterricht und AGs werden pädagogisch sinnvoll über den Tag verteilt.
  • Lebensnahe Zusatzangebote wie z.B. 10-Finger-Tastschreiben
  • „Schulpluriform“ – um Markenwahn zu vermeiden: Großes Angebot an Schul-Shirts und -Jacken.

Situation für die Eltern

  • Elektronisches Klassenbuch ermöglicht online die Abfrage von
    • Noten
    • Stundenplänen und sonstigen Informationen
    • Inhalt des Unterrichts (direkt von der elektronischen Tafel)
  • Schüler werden montags bis donnerstags von 7:15h bis 16:00h und freitags von 7:15h bis 13:00h durchgehend betreut
  • keine Hausaufgabenbetreuung durch die Eltern, das erleichtert besonders Kindern, deren Eltern selbst kein Gymnasium besucht haben, das Lernen und erleichtert allen Familien das tägliche Miteinander
  • mehr Schultage, da für Fachkonferenzen und Studienfahrten der Lehrer schulfreie Tage genutzt werden

Besonderheiten für die Schüler

  • Bei Krankheit sind die Mitschriften der elektronischen Tafel verfügbar
  • nie wieder Hausaufgaben vergessen
  • Schülerfreundliche Umgebung: z.B. Leseraum für die Pausen, Tischkicker im Flur, AG Tiere pflegen, Medienkompetenzschulung (vgl. Campus Altendiez)
  • Jeder hat einen eigenen Spind, in dem alle Schulbücher liegen, aber auch private Dinge und Handys verstaut werden können